Mannheim. Bewegung ist ihnen wichtig, selbst beim Gottesdienst. Während die Formation „Bänd“ aus Feudenheim in der Kulturhalle Feudenheim also das „Halleluja“ spielt, ist keine andächtige Stimmung – im Gegenteil. Mal stehen die vorderen, mal die hinteren Reihen schnell von den Stühlen auf, mal die Männer, mal die Frauen, während sie das „Halleluja“ singen. Erhard Bechtold, stellvertretender Dekan von Karlsruhe und Geistlicher Beirat der DJK in Baden, ermuntert die Teilnehmer ausdrücklich dazu.
„In der Kirche und im Sport verortet“ – beides sei die DJK, betont Bechtold, der den Festgottesdienst gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtdekan Karl Jung gestaltete. Er beendete den 66. Diözesantag, bei dem die Delegierten der knapp 24.000 Mitglieder der 50 DJK-Vereine in der Erzdiözese Freiburg einen neuen Diözesanvorstand bestimmten.
DJK – das stand früher für Deutsche Jugendkraft. Der Spitzname war lange „Jesuskicker“, entstanden viele der katholischen Sportvereine doch, nachdem Kapläne nach den Gottesdiensten mit den Jungs gekickt haben. Lange stand bei der DJK auch Fußball im Vordergrund. Doch längst ist der 1920 im Erzbistum Freiburg gegründete Sportverband viel breiter aufgestellt, von Tischtennis über Badminton, Basketball, Kegeln, Tanz, Gymnastik bis zu Trendsportarten. Man treibe „Sport um der Menschen willen“, so Erhard Bechtold beim Gottesdienst, „wobei die Botschaft Jesu Kraft gibt“, beschreibt er das mit den Worten „Sport – Gemeinschaft – Glaube“ überschriebene Selbstverständnis des Sportverbands, der auch „Gewissen des Sports“ genannt wird, da er Fair Play besonders hoch hält.
Hansheinrich Beha, seit 1994 Vorsitzender, habe sich bei Sport, Kirche und DJK besonders eingebracht. Schon 1985 rief er den Abteilungsverein des katholischen Sportverbands DJK an seiner Gemeinde St. Pius in Mannheim-Neuostheim ins Leben. Er habe dem DJK-Diözesanverband „nach Außen ein Gesicht gegeben“, seine Interessen gegenüber Kirche und Sport vertreten, aber auch nach Innen sehr erfolgreich gewirkt, hieß es nun zum Abschied. Doch jetzt, mit 75 Jahren, wollte Beha nicht mehr kandidieren und den Vorsitz abgeben.
Dabei erschöpft sich sein ehrenamtliches Engagement nicht auf die DJK. Der gebürtige Mannheimer und pensionierte Studiendirektor wurde 1981 in den Pfarrgemeinderat von St. Pius und 1985 zum Vorsitzenden gewählt. 1995 rückte er in den Dekanatsrat auf und übernahm zehn Jahre später den Vorsitz des wichtigsten Laiengremiums der Katholiken in Mannheim, den er bis heute ausübt. Bei der DJK folgt ihm seine bisherige Stellvertreterin Claudia Jörder von der DJK Neckarhausen. „Ich bin mit der DJK aufgewachsen, meine Eltern waren da schon aktiv“, so die 57-Jährige, die als Pfarramtssekretärin in Heidelberg arbeitet und in der DJK lange Gymnastik betrieb. Acht Jahre war sie Frauenvertreterin im Diözesanvorstand, ehe sie Stellvertreterin von Beha wurde. Dabei sei ihr die Verbindung von Glaube und Sport bei der DJK weiter sehr wichtig, betonte sie. Auf ihre Position wurde als neuer stellvertretender Diözesanvorsitzender Rolf Dewald von der DJK Feudenheim gewählt. Weiterer Stellvertreter ist nun Ulrich Junginger.
„In der Kirche und im Sport verortet“ – beides sei die DJK, betont Bechtold, der den Festgottesdienst gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtdekan Karl Jung gestaltete. Er beendete den 66. Diözesantag, bei dem die Delegierten der knapp 24.000 Mitglieder der 50 DJK-Vereine in der Erzdiözese Freiburg einen neuen Diözesanvorstand bestimmten.
DJK – das stand früher für Deutsche Jugendkraft. Der Spitzname war lange „Jesuskicker“, entstanden viele der katholischen Sportvereine doch, nachdem Kapläne nach den Gottesdiensten mit den Jungs gekickt haben. Lange stand bei der DJK auch Fußball im Vordergrund. Doch längst ist der 1920 im Erzbistum Freiburg gegründete Sportverband viel breiter aufgestellt, von Tischtennis über Badminton, Basketball, Kegeln, Tanz, Gymnastik bis zu Trendsportarten. Man treibe „Sport um der Menschen willen“, so Erhard Bechtold beim Gottesdienst, „wobei die Botschaft Jesu Kraft gibt“, beschreibt er das mit den Worten „Sport – Gemeinschaft – Glaube“ überschriebene Selbstverständnis des Sportverbands, der auch „Gewissen des Sports“ genannt wird, da er Fair Play besonders hoch hält.
Hansheinrich Beha, seit 1994 Vorsitzender, habe sich bei Sport, Kirche und DJK besonders eingebracht. Schon 1985 rief er den Abteilungsverein des katholischen Sportverbands DJK an seiner Gemeinde St. Pius in Mannheim-Neuostheim ins Leben. Er habe dem DJK-Diözesanverband „nach Außen ein Gesicht gegeben“, seine Interessen gegenüber Kirche und Sport vertreten, aber auch nach Innen sehr erfolgreich gewirkt, hieß es nun zum Abschied. Doch jetzt, mit 75 Jahren, wollte Beha nicht mehr kandidieren und den Vorsitz abgeben.
Dabei erschöpft sich sein ehrenamtliches Engagement nicht auf die DJK. Der gebürtige Mannheimer und pensionierte Studiendirektor wurde 1981 in den Pfarrgemeinderat von St. Pius und 1985 zum Vorsitzenden gewählt. 1995 rückte er in den Dekanatsrat auf und übernahm zehn Jahre später den Vorsitz des wichtigsten Laiengremiums der Katholiken in Mannheim, den er bis heute ausübt. Bei der DJK folgt ihm seine bisherige Stellvertreterin Claudia Jörder von der DJK Neckarhausen. „Ich bin mit der DJK aufgewachsen, meine Eltern waren da schon aktiv“, so die 57-Jährige, die als Pfarramtssekretärin in Heidelberg arbeitet und in der DJK lange Gymnastik betrieb. Acht Jahre war sie Frauenvertreterin im Diözesanvorstand, ehe sie Stellvertreterin von Beha wurde. Dabei sei ihr die Verbindung von Glaube und Sport bei der DJK weiter sehr wichtig, betonte sie. Auf ihre Position wurde als neuer stellvertretender Diözesanvorsitzender Rolf Dewald von der DJK Feudenheim gewählt. Weiterer Stellvertreter ist nun Ulrich Junginger.
Von Peter W. Ragge
Erscheinungstag: 03.04.2022 | Zeitung: Mannheimer Morgen | Ressort: SOREG | Seite: 7 |


