Familienwochenende zum ersten Advent
28.11.2025 bis 30.11.2025 auf dem Dilsberg
Das diesjährige DJK Familienwochenende fand erstmalig in Dilsberg und somit an einer anderen Location und nicht in Falkau statt. Am ersten Adventwochenende vom 28.11.2025 bis 30.11.2025 trafen sich viele DJK Familien mit insgesamt 58 Teilnehmern in der Jugendherberge, die sehr imposant in die Festungsmauern der Feste Dilsberg integriert ist. Die neue Örtlichkeit umfasst mehrere, kleine Tagungsräume und ermöglichte bzw. erforderte somit die Aufteilung in mehrere Gruppen bei den einzelnen Programmpunkten am Wochenende.
Am Freitagabend stand alles im Zeichen der Ankunft, Zimmerbelegung und Erkundung, da die Jugendherberge doch anders ist als die bisher liebgewonnene Umgebung in Falkau. Dies merkte man an der überschaubaren Ausstattung und den Platzverhältnissen, wie man es üblicherweise in Jugendherbergen antrifft. Die Tische im Speisesaal waren für unsere große Teilnehmerzahl eng gestellt, sodass der kleine Raum fast aus allen Nähten geplatzt ist. Jedoch wurde äußerst pünktlich mit dem Vesperabendessen gestartet, um ebenso überpünktlich dann wieder den Speisesaal verlassen zu können, da dies den Herbergsgastgebern sehr wichtig war. Um 19 Uhr war dann die erste gemeinsame Einstiegsaktion angesagt mit einem Kennenlernspiel, das viel Spaß bereitet hat und keineswegs überflüssig war auch wenn eine sehr große Anzahl an Neckarhäuser Familien sich schon gut kannte. Es folgte noch der erste Teil der Gute-Nacht- bzw. Weihnachtsgeschichte um das Glühwürmchen. Die organisatorischen Themen wurden mit den Teilnehmern geteilt sowie die Infos zum Programm. In diesem Jahr gab es auch eine Internetseite www.djk-dv-freiburg.de/famwo die topaktuell die Programmänderungen an alle Teilnehmer publiziert hat, soweit man mit einem Smartphone diesen Service nutzen wollte. Und bereits hier haben die Teilnehmer gemerkt, dass die Organisation wie immer in besten Händen des Orga-Teams um Mariska, Thomas, Olivia, Sandra, Dominik und Marc liegt. Im Anschluss war noch ausreichend Zeit, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, zu plaudern und sich gegenseitig zu berichten, was seit dem letzten Familienwochenende geschehen ist und was es Neues gibt.
Der Samstag begann mit der Möglichkeit zum Frühstück ab 7:30 Uhr. Um 9 Uhr starteten wir dann alle gemeinsam in den Tag mit einem Morgenimpuls – eine schöne Möglichkeit zur Ruhe und Besinnung zu kommen, um danach in den einzelnen Gruppenräumen und Werkstätten richtig aktiv loszulegen mit lautem Gehämmer und Gläser gravieren, das so manchen an den Zahnarztbesuch erinnert hat wegen den Geräuschen, die die Gravur Werkzeuge erzeugt haben. Die Familien konnten Nägel auf Baumscheiben hämmern, mit Wolle umranden, Prickelbilder erstellten und vieles mehr.
Sehr beliebt war das Adventskranzbasteln, sodass unzählige Adventskränze und Tannengrün Gestecke für eine traumhaft schöne, vorweihnachtlich Zeit entstanden. Ebenso konnten Christbaumkugeln marmoriert oder Holzfiguren bemalt werden wobei sich so mancher gefragt hat, ob die Fingerchen der kleinen Künstler mehr Farbe abbekommen haben als die Figuren.
Zum Mittagsessen konnte die Gruppe sich dann mit einer „Currywurstsuppe“ stärken. Und diejenigen, die nicht satt geworden waren, sind dann spätestens beim Adventskaffee um 15 Uhr auf ihre Kosten gekommen. Die selbstgemachten und leckeren Kuchen sowie Christstollen und anderes Weihnachtsgebäck fanden reichlich Absatz. Die Heißgetränke und nicht zuletzt ein paar Lieder, die gemeinsam gesungen wurden, stimmten uns weiter auf die adventliche Zeit ein. Vielen Dank an dieser Stelle für die musikalische Unterstützung und auch den Adventskalender, der als Geschenk für jede Familie ausgeteilt wurde. Im Anschluss war dann nochmals die Möglichkeit in den unterschiedlichen Gruppenräumen zu tanzen, Karaoke zu singen oder eine Fotobox mit Weihnachtsutensilien zu nutzen. Bei Einbruch der Dunkelheit ca. gegen 16:45 Uhr startete die beliebte und von den Kindern ersehnte Fackelwanderung. Im Innenhof und der Veranda der Jugendherberge bekamen die Kleinen den zweiten Teil der Weihnachtsgeschichte vorgelesen. Vorbei ging es dann an der katholischen Kirche und weiter in den Außenbereich der Dilsberg Feste und entlang an ihren hohen Mauern durch den dunklen Wald, der jedoch mit unseren hellen Fackeln gut ausgeleuchtet wurde. Dank gutem Schuhwerk und festem Tritt kamen trotz des feuchten Wetters alle durch die schmalen und naßen Waldwege. Dem dritten Teil der Weihnachtsgeschichte vom Glühwürmchen konnten die Kinder (und Erwachsenen) außerhalb der Feste Dilsberg lauschen und dabei den Ausblick in ein beleuchtetes Neckartal genießen.
Mit ausreichend Schnitzel und Kartoffelchips und anderen Speisen konnten wir uns beim Abendessen wieder stärken. Und selbstverständlich kam das gemütliche Beisammensein der Eltern nicht zu kurz. So manch einer entdeckte wieder das Skatspielen oder andere Gesellschafsspiele, die an der großen Tafel im EG Gruppenraum gespielt wurden. Die Kids flitzen - wie üblich - durch das Haus und haben sich ohne Probleme selbst beschäftigt. Denn durch die vielen Treppenhäuser und engen Flure zu jagen, fanden viele - aber nicht alle - toll. Nach und nach kehrte dann Nachtruhe ein.
Denn am Sonntag hieß es Frühstück, Zimmer räumen und Check-Out zwischen 7:30 Uhr und ca. 9:30 Uhr bevor wir dann alle gemeinsam in die katholische Kirche St. Bartholomäus zum Gottesdienst gingen. Als Pfarrer ist extra unser geistlicher Beirat des Diözesanverband Freiburg Erhard Bechtold dazugestoßen, um einen wunderbaren, ersten Adventsgottesdienst mit Eucharistie zu feiern. Hervorragende Organisation mit familiengerechten Elementen im Gottesdienstablauf, sowie den eigenen Ministrantinnen und Ministranten aus den Teilnehmerfamilien sorgten für Bewunderung bei den ortsansässigen Gemeindemitgliedern, die ebenso mitfeierten. Am Ende durften wir noch dem vierten und letzten Teil der Weihnachtsgeschichte zu hören und selbstverständlich wurden auch die herrlichen, selbstgebastelten Adventskränze im Rahmen des Gottesdienstes gesegnet.
Zurück in der Jugendherberge durfte ein kleine Feedbackrunde unter den Erwachsenen nicht fehlen und wie auch des Öfteren am Wochenende so war auch in den Rückmeldungen oftmals das Feedback zuhören, dass man sich wieder auf den Schwarzwald und Falkau im nächsten Jahr freut.
Nach einem Gruppenbild setzen sich nach und nach die Autos für die Heimfahrt in Bewegung.


